Zweite Sichtung und Endpurt

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Wow. Langsam wird es ernst. Die zweite Lektorensichtung ist durch. Mit einem scharfen Samuraischwert ist die dunkle Schnitterin durchs Geäst gefegt. Aber es wird. Ja. Autorenkorrektur ist ebenfalls durch und nun geht es in die Finalisierung. Knapp 6.000 unschuldige Worte und knapp 20 Seiten wurden geopfert, aber es ließt sich nun smoother und hat nochmal Geschwindigkeit aufgenommen.

Drama in zwölf Akten: Erste Sichtung und Cover

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Die Mühlen, Mühen des Lektorats. 84.483 Worte sind 12.342 Worte zu viel. Meint jedenfalls meine Lektorin. Das Aas, Ass, ja was weiß denn ich. Also Ass im Sinne von Fliegerass. Nicht dem englischen Arse. So viel Zeit muss sein. Drei Monate, die erste Gegensichtung, die dritte Autorenkorrektur. Das Ding nimmt langsam Gestalt an, ach was sag ich, es wird oberaffengeil. Vertraut mir da mal! Weiterlesen

Mankönntejamal-Kritik

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Das mit den Millionen scheint sich ja überraschend und für mich völlig unverständlich doch noch etwas zu ziehen.  Zeit für Spurensuche. Also nicht nach den Millionen. Sondern allgemein, siewissenschon. Wie geht man eigentlich als Schreiber mit Kritik um. Ein echtes Minenfeld. Vielleicht ist das auch nur eine persönliche Sache. Als Designer entwickelt man bestimmte Mechanismen, um Allgemeinplätze und „Man könnte ja mal“-Kritik in konstruktive Bahnen zu lenken. Weiterlesen

Hannibanni Lektor zog mit seinen Elefanten über die Alpen, oder so ähnlich

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Ja, momentan drehe ich nicht wirklich Däumchen. Das Buch, Pardon, das Manuskript ist natürlich erst mal aus meiner Reichweite und in den gnadenlosen Händen der Lektorats-Inquisition, aber ein paar Flausen und anskizzierte Ideen für den zweiten Teil nehmen Gestalt an. Noch ist das Projekt im Freundes- und Familienkreis weitestgehend unsichtbar. Es ist nicht so, dass ich jetzt gezielt gelogen hätte – aber ich hab, wie es Roa im Buch wohl empfohlen hätte, schlicht das Maul gehalten.

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Über das Schreiben – blutige Hacken laufen mit den Fingern

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Kinder, wie die Zeit vergeht. Anderthalb Jahre ist es nun her, dass ich die ersten Zeilen schrieb und einem der Protagonisten das Leben einhauchte. Ein denkwürdiger Abend, an welchem die Nebelwelt entstand, Huskgrim bestürzt über Tolbrasa stolperte und die Festungsstadt ihr erstes, blutiges Opfer zu beklagen hatte.  547,5 Tage (bzw. 548,5 den 2012 war immerhin ein Schaltjahr, so viel Zeit muss sein) ist es nun her und vor wenigen Tagen habe ich die erste korrigierte Fassung an den Verlag rausgeschickt. Gelegentlich ertappe ich mich bei dem Gedanken, wie seltsam das Schreiben an sich ist, besonders für einen ungeübten Schreiberling, der dann und wann eine Broschüre oder eine Webseite betextet, aber hauptsächlich seitenlange Werbekonzepte mit dutzenden Worthülsen zu Papier bringt. Weiterlesen